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Das Tagbuch von 

Quellyane's Crazy Hemp

hier geht's zum zweiten Teil

 

29. Juni bis 05. Juli 2003

Ob man bei einem Welpen von Stubenreinheit reden kann, weiß ich nicht. Aber wenn es so ist, dann kann man auch sagen, dass Crazy Hemp nun Stubenrein ist. Mann muss zwar immer noch aufpassen, aber geht Richtung draußen wenn er mal muss.

Waren mit Hemp am Bahnhof in Freising. Kein Problem wenn sich die Welt um einen bewegt und plötzlich wegfährt. Auch Menschenmassen kein Problem. Gott sei dank.

Siska lässt bei weitem nicht mehr soviel Grobheiten vom kleinen zu wie am Anfang. Sie zeigt es ihm sehr deutlich wenn er zu rabiat wird. Hemp lässt sich nicht alle Maasregelungen von Siska gefallen. Er ist mit einer Menge Selbstsicherheit ausgestattet, wenn man das jetzt überhaupt schon sagen kann.

Die Nächte verlaufen sehr ruhig. Er geht um 22.oo Uhr in seine Kiste und meldet sich um ca. 7.oo Uhr, dass es Zeit zum Aufstehen wäre.

Am Donnerstag hat es im Büro etwas länger gedauert, aber Hemp kann sich gut alleine beschäftigen. Entweder er spielt mit seinem Lieblingsspielzeug ( irgend einen Blumentopf ), oder er sucht sich was anderes zu spielen ( siehe Bild ). Er findet früher oder später immer das richtige.

21. Juni bis 28. Juni 2003

Wo ein kleiner Hund auf dem Küchentisch steht

und sich nichts mehr um einen selber dreht.

 

Wo ein Nervenzusammenbruch den nächsten jagt

und ein kleiner Hund immer wieder  "Es tut mir leid" sagt.

 

Wo man sich wünscht, endlich mal in Ruhe auf dem Sofa zu liegen

aber dann doch wieder unendlich treue Welpenaugen siegen.

 

Wo das Herrchen im Hundeverein das Welpenspielen leitet

und ihm zuhause doch alles gänzlich aus den Händen gleitet.

 

Dort, ja genau dort wohnt Quellyane's crazy Crazy Hemp.

 

14. Juni 2003 bis 20. Juni 2003

Waren das erste mal beim Welpenspielen. Keine Anzeichen von Problemen, hat sich einen Mali zum spielen ausgesucht. Aber auch alle anderen waren in Ordnung. Spielte nicht in Gruppen, sondern meist mit einem, wenn der andere mitmacht unter einem Tisch oder Bank. Wir habe keine Übung mitgemacht nur den anderen zugeschaut. Läst sich von den anderen Hunden nicht ablenken.

Auf dem Platz hat er zum ersten mal gejammert als wir mit den anderen Agility macht. Bisher hat er immer geschlafen, diesmal war er putzmunter und hat alles mitbekommen. Haben ihn konsequent ignoriert. Irgendwann hat er aufgehört ( vermutlich konnte er einfach nicht mehr ) dann sind wir zu ihm und er wurde gelobt und hat Leckerlis bekommen.

Spielt sehr viel mit Siska. Bandy zeigt Anzeichen, mit ihm zu spielen, Jack ignoriert ihn vollständig.

Katzen sind toll. Fly ist etwas verschreckt ( vermutlich wegen ihrer Welpen ) und faucht wenn er vorbeigeht. Mit Gismo würde er gerne spielen, der läuft aber lieber weg und Hemp hinten nach und wir hinter Hemp her. Schöne Scheiße! weis noch nicht wie wir das geregelt kriegen. Wird schon werden.

Er bekommt jetzt hälfte Erwachsenenfutter hälfte Welpenfutter. Kurze Spaziergänge. Ca. 15 Minuten zwei mal täglich. Siska nervt das bellen von Hemp jetzt auch, hat es ihm auch gezeigt. Er musste sich unterwerfen, hat nicht geschadet. Es ist jetzt etwas ruhiger.

Das erste mal nach Freising in die Stadt. ca. 30 Minuten, etwas rumgegangen, Jack war dabei. Busse sind große Monster, sonst alles in Ordnung.

 

07. Juni 2003 bis 13. Juni 2003

Er hat den Futternapf von Fly entdeckt ( der steht in der Schutzschleuse auf dem Boden ). Als er ihn das erste mal ausschleckte, kniete ich mich zu ihm runter und knurrt ihn an. Er schaute zu mir hoch und biss mir in die Nase. Habe zurückgebissen.

Nächte verlaufen gut, schläft von 10 bis 5.50 Uhr durch. Meistens, außer er hat zu spät was zum Essen bekommen, dann ist er natürlich um 10 noch nicht müde.

Hemp fängt an auf unser Knurren und Zähnezeigen zu reagieren. 

In dieser Woche bei keinem Spaziergang dabei. Wir wechseln uns mit den großen ab, der andere bleibt bei Hemp. Beim spielen mit Siska wird viel gebellt, zu viel.

 

31. Mai 2003 bis 06. Juni 2003

Die Heimfahrt war in Ordnung. Wir haben ca. 8 Std. gebraucht. Starke Regenfälle und Gewitter haben es etwas verzögert. 1 Std Pause zum Abendessen eingelegt.

Zuhause angekommen hat er keinerlei Angst oder Scheu vor der neuen Umgebung gezeigt. Munter auf alles eingegangen, alles angesehen.

Die erste Nacht haben wir sehr kurz gehalten. Mitternacht ins Bett - gegen 5 Uhr wieder aufgestanden. Hemp hat die Zeit durchgeschlafen. Die Welpenkiste hat er gut angenommen. fühlt sich in ihr sicher und wohl. Bekommt immer was zum Knappern und ein Spielzeug mit.

Autofahren kein Problem. Vom ersten Tag an in seiner Box ( oben rechts, Jack wurde nach unten links umquartiert ). Sind zum Flughafen gefahren, 30 Minuten, nur alles angeschaut, sehr beeindruckt aber keine Probleme. Nur Koffer auf Rädern sind Monster.

Vermisst sein altes Rudel nicht. Gott sei dank.